Fachtheorie und Fachpraxis - Handlungsfelder und Lernfelder

Auf der Grundlage der Aufgabenbereiche der Auszubildenden im Berufsalltag findet in der Schule die theoretische Auseinadersetzung statt.

„Lernfelder sind thematische Einheiten, die an beruflichen Aufgabenstellungen und Handlungsabläufen orientiert sind und in denen die beruflichen Tätigkeitsfelder didaktisch aufbereitet sind.“ (KMK 1999)

Die schulischen Themenstellungen greifen die alltäglichen Berufserfahrungen der Auszubildenden auf. Durch die theoretische Aufbereitung wird eine Grundlage zur bewussten Auseinandersetzung geschaffen sowie Transparenz für weiterführende Zusammenhänge über den einzelnen Kundenauftrag hinaus.

Ausgangspunkt der schulischen Auseinandersetzung ist ein Problem bzw. der Kundenauftrag dar. Dadurch wird die berufliche Ausrichtung am Dienstleistungsberuf des Maler/Lackierers entsprochen.

Vor allem die Voraussetzungen für die Auswahl des Beschichtungssystems wie Untergrundbeschaffenheit, Untergrundprüfungen, Beschichtungsverfahren und die Beschichtungsmaterialien stehen im ersten Ausbildungsjahr im Fokus.

Im zweiten Ausbildungsjahr werden die geschaffenen Grundlagen vertieft und um die Themengebiete Schutzbeschichtungen, Wärmedämmung und Trockenbau erweitert.

Das dritte Ausbildungsjahr widmet sich vor allem, entsprechend der Fachrichtung Gestaltung und Instandsetzung, gestalterischen Problemen im Innen- und Außenraum sowie der Gestaltung durch Schrift.

Wesentliche Inhalte sind:

-      Kundenorientierung

-       physikalische und chemische Grundlagen

 

-       Untergrundbeschaffenheit

-       Untergrundschäden

-       Untergrundprüfverfahren

-       Untergrundvorbereitung

-       Beschichtungsverfahren

-       Beschichtungsstoffe

-       Instandhaltungsmaßnahmen und Instandsetzung

 

-       Technische Merkblätter und Richtlinien

-       Arbeits- und Umweltschutz

-       Gestaltungs- und Präsentationstechniken

-       Farb- und Schriftgestaltung

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